Moritat und Bänkelsang

Zur Geschichte und Entstehung

Der Wanderer und das Gummiband

(Text aus den Stimmungsliedern vom Medium Terzett) Eine lustige Begebenheit in Bildern.

1. Mariechen die sonnt’ sich im Garten,
Am Pflaumenbaum hing ihr BH
Und auch alle andern Textilien,
Die lagen im Grase da.

||: Die Sonne schien vom Himmel.
Die Luft war lau und lind.
Es flatterte am Gartenzaune,
Ihr Höschen im Sommerwind.:||

 

2. Es sah ein einsamer Wandrer,
Das Höschen am Gartenzaun weh’n,
Und dacht’ sich, da schleich ich mal näher,
Es braucht mich ja keiner zu seh’n.

Denn wo so’n Ding am Zaun hängt,
Kann das was reingehört
Gewiss nicht weit entfernt sein
Er hatte sich nicht geirrt.

 

3. Er schlug sich sofort in die Büsche,
Es zog ihn zum Gartenzaun hin
Und niemand sollte ihn sehen,
Denn er hatte Böses im Sinn.

Mariechen lag im Grase
Und träumte wie ein Kind
Und in ihren krausen Haaren,
Da spielte der Abendwind.

 

4. Der Wandrer war lautlos gekrochen.
Begierde stand ihm im Gesicht.
Er war nun am Ziel seiner Wünsche,
Mariechen merkte es nicht.

Da stahl der Mann vom Zaune,
Das Höschen mit leichter Hand.
Denn er brauchte für seine Socken,
Ganz dringend ein Gummiband.