Moritat und Bänkelsang

Zur Geschichte und Entstehung

Moritat Vortrag in Waldkirch 2005 1999 Schwarze Veri

Unsere schönsten Moritaten

und Küchenlieder

 

Eduard und Kunigunde

 

Mariechen sonnt’ sich im Garten

 

Der Wilddieb

 

Sie war ein Mädchen voller Güte

 

Gefangen in maurischer Wüste

 

Zwei ungleiche Brüder

 

Schinderhannes

 

Der schwarze Veri

 

⇒ Räuberbraut

 

Sabinchen

 

Lieschen

 

Grubenunglück

Lied der Straßensänger



Lied der Straßensänger

( Unser Leierkastenlied, von Werner Schnell getextet.
Nach der Melodie wie: Mariechen saß....)

1. Wir gehen von Straße zu Straße,
In die Höfe von Haus zu Haus,
Wir singen um Groschen und Pfennige
Und gehen wieder hinaus.

||: Wir haben nicht vergessen, wie es vorzeiten war:
Die ältesten Melodien sind unser Repertoire. :||

 

2. Wir laufen von Türe zu Türe
Und klopfen bescheiden an,
Damit man uns als Künstler
Von Angesicht schauen kann.

Wir sehen in manche Stuben und sehen Lust und Schmerz,
Aber schwerer ist es, zu sehen in eines Menschen Herz.

 

3. Oft ist das Wetter so trübe.
Die Sonne am Himmel scheint fahl.
Die Wolken wandern so stille,
Da singen wir noch einmal:

Vom toten Frontsoldaten, von Mariechen und ihrem Kind
Und von den einsamen Gräbern da draußen im Abendwind.

 

4. Wir haben das Glück gefunden
Trotz aller Sorge und Not,
Wenn wir in stillen Stunden singen um unser Brot.

Wir haben nicht vergessen, wie es vorzeiten war:
Die ältesten Melodien sind unser Repertoire.

5. Man kann es so selten sehen
Dem Menschen in das Herz,
Doch trösten ihn unsere Lieder
Von Liebe, Tod und Schmerz.

Wir kennen alle Lieder, die süß und traurig sind:
Vom toten Frontsoldaten, von Mariechen und ihrem Kind.

 

Mit diesem Lied wurde von Anfang an das Publikum zum Mitsingen animiert und ist bis heute bei unseren Auftritten und Drehorgelfestivals ein großer Erfolg.